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Anregung & Kritik

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Kreisstadt Unna:

Jan Kaiser & Hans Lafrenz: Hase Hartmann 

Wer kennt das nicht?
Alle Jahre wieder landen lebendige Tiere unter dem Weihnachtsbaum.

In diesem Fall der Hase Hartmann, vom Onkel des kleinen Protagonisten Mats eigenhändig im Wald in einem Netz gefangen. Ein echter wilder Hase also. Nach anfänglicher Begeisterung und diversen Kuscheleinheiten,  fristet der Hase nun sein Dasein in einem viel zu kleinen Käfig  in der „Kinderrumpelkammer“. Mats bearbeitet lieber sein Handy, als den Käfig zu säubern oder den Hasen mit frischem Futter und Wasser zu versorgen. Die Eltern tun das offensichtlich auch nicht.  Hase Hartmann leidet, sein Fell wird struppig und er flüchtet sich im Traum zurück in den Wald.

Immerhin irgendwann sieht Mats ein, dass es so nicht weitergehen kann und er macht sich sinnigerweise an Ostern samt Käfig auf in den Wald und lässt den Hasen frei.  Hase Hartmann hat zuerst Angst den Käfig zu verlassen, aber Mats setzt ihn auf die Wiese, verabschiedet sich und geht.

Der Autor beschreibt das Buch als etwas andere Osterhasengeschichte über Kinder, Haustiere, Wünsche und Verantwortung über Lieben und Loslassen.

Ich betrachte dieses Buch mit gemischten Gefühlen.

Zum einen lernen die Kinder Verantwortung durch das Vorbild ihrer Eltern. Manchmal müssen Eltern eben konsequent auch mal bei einem Nein bleiben, gerade, wenn es um ein Lebewesen geht. Zum anderen landen jährlich Hunderte von Zuchtkaninchen ausgesetzt im Wald oder im Park, wo diese Tiere meist elend zugrunde gehen. In diesem Fall handelt es sich um einen wilden Hasen, aber trotzdem….
Auf jeden Fall ist dieses Buch als Diskussionsgrundlage für Eltern und Kinder im Hinblick auf die Anschaffung eines Tieres zu empfehlen.

Das Buch im Katalog der Bibliothek im zib...

Stichwörter:
Cynthia D’Aprix Sweeney, Das Nest, Literatur, Lesetipp, Bibliothek

19.09.2019

Kreisstadt Unna

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