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Indianerrallye - Die Ziele 

Zielgruppe:

Klassenstufe 3 und 4

Globalziele:

Die Kinder zeigen nachhaltig Interesse an Medien und der Bibliothek.
Die Bibliothek ist aktive Partnerin und Begleiterin in der kognitiven Entwicklung der Kinder.
Die Kinder erfahren: Lernen macht Spaß.
Die Kinder besitzen einen Leseausweis.
Die Kinder nutzen die Angebote der Bibliothek.

Lernzieldefinition:

Die Bibliothek ist den Kindern vertraut, sie wissen, welche Medien es in der Bibliothek gibt und wo sie zu finden sind.
Die Kinder wissen im Verlauf der dritten und vierten Klassenstufe - spätestens aber nach Ablauf des 4. Schuljahres
  • dass in der Bibliothek alle Medien für eine bestimmte Zeit entliehen werden können.
  • dass man zur Ausleihe einen Leseausweis braucht.
  • dass man mit Entliehenem sorgsam umgehen muss.
  • dass die Leihfrist verlängert werden kann.
  • dass man Mahngebühren bezahlen muss, wenn man Medien nicht fristgerecht zurückgibt.
  • dass Medien in der Bibliothek nach einem bestimmten System geordnet sind.
  • dass alle Medien registriert sind und dass man diese auch mit dem Computer finden kann.
  • wie man sich in einem Buch zurechtfindet.
Die Kinder können selbständig die Angebote der Bibliothek nutzen.

Didaktische Leitgedanken:

Die Erlebnisführung "Indianerrallye" ist einerseits unter dem Blickwinkel zu betrachten, dass Bibliotheken zentrale Lernorte sind, die die Kinder hinsichtlich des Erwerbs von geistigen, körperlichen und sozialen Kenntnissen und Fertigkeiten und/oder Fähigkeiten fördern und unterstützen, d.h. die Schüler/innen der 3. und 4. Klassen eignen sich Wissen an und gewinnen Erkenntnisse - unabhängig davon, ob ihnen die Bibliothek bereits vertraut ist oder nicht.
Andererseits ist die Erlebnisführung zum Thema "Indianer" als konsequente Fortsetzung der Erlebnisführung "Piratenrallye" zu sehen, die sich an die Jahrgangsstufen 1 und 2 wendet.
Während die "Piratenrallye" dem Kennen lernen der Bibliothek dient, verfolgt die Rallye zum Thema "Indianer" das Ziel, die Kinder zum selbständigen Umgang mit dem Bestand der Bibliothek zu befähigen.
Die Erlebnisführung "Indianerrallye" vermittelt spielerisch die genannten Lernziele in Anlehnung an das Konzept des Stationenlernens. Dieses Konzept hat seinen Ursprung in einem Trainingssystem für den Leistungssport (Morgan und Adamson 1952). Später entwickelte sich hieraus das so genannte Stationenlernen, das differenziertes, selbständiges und selbsttätiges Lernen als Prinzip erhob und so übertragen wurde auf alle Schulfächer. Den Kindern werden verschiedene Stationenarten (Üben, Vertiefen, Erarbeiten,…) angeboten, sowie Stationen, die erledigt werden müssen und Stationen, die erledigt werden können. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, allen Schüler/innen hinsichtlich ihres Lerntempos, ihres Lernstils und ihrer Leistungsfähigkeit weitestgehend gerecht zu werden.

Da eine Erlebnisführung eine einmalige und temporäre Lernerfahrung darstellt, durchlaufen die Schüler/innen im Rahmen der Rallye nicht unterschiedliche Phasen einer Unterrichtseinheit und es können nicht idealtypische "muss"/"kann"-Stationen angeboten werden.

Konzeptionell berücksichtigt ist, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, sich ein Thema über vielfache Zugänge zu erarbeiten, um so die Nachhaltigkeit der Lernerfahrung zu gewährleisten.

Die Kinder erhalten einen Laufzettel, der unterschiedliche Stationen aufweist, an denen die Schüler/innen nahezu selbständig arbeiten können. Dies ermöglicht insbesondere der Lehrkraft, die Arbeitsweise der Kinder zu beobachten und zu reflektieren und gegebenenfalls individuell unterstützend tätig zu werden sowie Lernabläufe zu moderieren.
Die Bibliothekarin/der Bibliothekar übernimmt die Rolle Hilfestellung zu leisten, Fragen zu beantworten sowie den organisatorischen Ablauf zu gewährleisten.
Im Vordergrund steht, den Kindern Erfolgserlebnisse zu vermitteln, die zu weiterem Tun anregen. Das Einüben bestimmter Fertigkeiten an den einzelnen Stationen hat einen hohen Anreizcharakter, sodass die Kinder motiviert sind, Neues zu erfahren und so dem Prinzip folgen: Ich lerne gerne!

Die Stationen sind so aufgebaut dass folgende Faktoren Berücksichtigung finden:
  • Die Kinder lernen über verschiedene Lerneingangskanäle um unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden (auditiv, visuell, kinästhetisch).
  • Durch die spielerische Form des Lernens erleben die Kinder einen ausgewogenen Wechsel zwischen An- und Entspannung.
Lebenslagen:
Schule

15.10.2019

Kreisstadt Unna

Kirsten Duske

Bibliothek
Medien- und Informationsdienste

(EG)
Telefon: 02303/103 739
Fax: 02303/103 788
E-Mail

Lindenplatz 1
59423 Unna

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag
10:30-18:30 Uhr

Samstag
10:30-14:30 Uhr